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Lizenz für freie Inhalte
Bedeutung der Lizenzen
Du darfst meine Werke verwenden wie du willst (sogar kommerziell),
solange du anderen (und mir) das gleiche mit all den Werken erlaubst,
die du mit Hilfe meiner Werke erschaffst
und dabei auch sagst von wem die Ursprungswerke kommen.
Die Werke müssen unter der jeweiligen Lizenz bleiben.

xy
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Neues auf diesen Seiten

 

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Wofür ich die Taz brauche

→ Zu Nur die Marke bleibt in der Taz.

Was ich von der Taz brauche sind 3 Dinge:

  • Wichtige Nachrichten, statt alle. Ich brauche euch als Filter. Dafür müsstet ihr nichtmal zu jeder Information einen eigenen Artikel schreiben. Tägliche Zusammenfassungs-Artikel mit Links würden oft auch reichen.

  • Gute Recherche. Ich will nicht nur lesen, was ich mir selbst mit etwas Phantasie zusammenreimen kann. Ich will, dass ihr mein Geld nutzt, um Informationen nicht nur zu sammeln, sondern zu erschaffen.

Hartz4 Kürzungen sind Grundgesetzwidrig

„Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Regelungen zu den Grundleistungen in Form der Geldleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz mit dem Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG unvereinbar sind.“
— (BVerfG), 18.07.2012

„Künftig sollen sie in etwa auf dem Niveau von Sozialhilfe und Hartz IV liegen.“
— (Sueddeutsche), 18.07.2012

„Die Bundesagentur für Arbeit hat innerhalb eines Jahres mehr als einer Millionen Hartz-IV-Empfängern die Leistungen gekürzt.“
— (Taz), 20.11.2012

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer:

» Artikel 20, GG - Ist es wieder soweit? «

Und bevor jetzt das moralisierende Faulheitsargument rausgeholt wird: „Langzeitarbeitslose sind weder faul noch unzuverlässig. Eine neue Studie zeigt, dass Arbeitgeber mit ehemaligen Hartz-IV-Empfängern sehr zufrieden sind.“ — (Taz), 12.11.2012

Copyleft zu missachten beschädigt dessen politisches Ziel

→ Kommentar zu Frei, nicht wurscht in der Taz.

Ich würde mir zu dem Artikel auch mehr Recherche wünschen. Wer hat abgemahnt? Was hat der Abgemahnte getan? Gab es vorher andere Versuche einer Einigung? …

Hintergrund ist, dass copyleft Lizenzen wie CC by-sa das Ziel haben, das aktuelle Urheberrecht auf den Kopf zu stellen: Es geht darum, dass jeder alles ändern kann, solange er sagt, von wem es kommt.

Gewinnbeteiligung für Tauschbörsen - oder wenigstens eine Entschuldigung!

Nachdem die Medienindustrie jahrelang die Nutzer von Tauschbörsen verleumdet, als Piraten beschimpft und verklagt hat, stellte gerade eine Studie der Industrienahen NPDGroup fest (Marktforscher - nicht die Partei…), dass US-Amerikanische Tauschbörsennutzer zwischen 18 und 35 fast 50% mehr Geld für Musik, Konzerttickets und Merchandise ausgeben als nicht-Nutzer (heise berichtete1)2

Nachdem sie uns also jahrelang gejagt haben, wie wäre es mit einer Entschuldigung? Durch unsere meist unbezahlte Fan-Arbeit haben Musiker und Musikfirmen deutlich mehr verdient, als sie es ohne uns getan hätten.

Update: Nachdem Megaupload offline ging, haben die Filmfirmen weniger Umsatz gemacht als zuvor, und das kann auf verlorene Werbeeffekte zurückgeführt werden: “we find that the [Megaupload] shutdown had a negative, yet in some cases insignificant effect on box office revenues” — Piracy and Movie Revenues: Evidence from Megaupload, Christian Peukert und Jörg Claussen, SSRN, October 22, 2012 / doi 10.2139/ssrn.2176246. Interessanter Nebenaspekt: Im Abstract wurde das “in some cases” weggelassen: aus einem “negative, yet in some cases insignificant effect” wurde ein “negative, yet insignificant effect”.


  1. Die Studie selbst verlinke ich nicht, die ist vermutlich eh bald wieder offline, kennen wir ja schon

  2. Um meinem statistischen Gewissen gerecht zu werden, muss ich hier darauf hinweisen, dass das nur eine Korrelation ist, und dass die Mehrausgaben aus dem digitalen Bereich kommen (für CDs geben P2P-Nutzer und Nicht-Nutzer etwa gleich viel aus). Vielleicht sind P2P-Nutzer auch einfach nur diejenigen, die mehr Zeit haben. Oder Fans nutzen Tauschbörsen, weil sie nicht genug Geld haben, um sich alles zu kaufen, das ihre Idole produzieren. Und ein großer Teil der Mehrausgaben geht in Konzertkarten und Merchandise, die meist direkt an die Musiker gehen, nicht an die Musikfirmen (ohne das geben P2P-Nutzer 14% mehr Geld für Musik aus). Aber Scheiß drauf: Die bösen Piraten sind gleichzeitig diejenigen, die euch am meisten Geld geben. Und jetzt haben wir das selbst von einem Industrienahen Institut belegt. 

Denken Grüne taktisch, wenn es um die Wahl geht?

→ Kommentar zu Roth kandidiert erneut [für den Fraktionsvorsitz] in der taz

Jetzt mal halblang. Ein viertel der Grünen hat für sie gestimmt - in einer Entscheidung, wer als Spitzenkandidat antreten soll.

Könnte es sein, dass viele einfach taktisch gedacht haben? Dass sie sich vielleicht überlegt haben, dass Claudia Roth bei nicht-Grünen nicht so gut ankommt und daher im Parteivorsitz mehr bewegen kann als als Spizenkandidatin?

Sending email to many people with Emacs Wanderlust

I recently needed to send an email to many people1.

Putting all of them into the BCC field did not work (mail rejected by provider) and when I split it into 2 emails, many did not see my mail because it was flagged as potential spam (they were not in the To-Field)2.

I did not want to put them all into the To-Field, because that would have spread their email-addresses around, which many would not want3.

So I needed a different solution. Which I found in the extensibility of emacs and wanderlust4. It now carries the name wl-draft-send-to-multiple-receivers-from-buffer.

You simply write the email as usual via wl-draft, then put all email addresses you want write to into a buffer and call M-x wl-draft-send-to-multiple-receivers-from-buffer. It asks you about the buffer with email addresses, then shows you all addresses and asks for confirmation.

Then it sends one email after the other, with a randomized wait of 0-10 seconds between messages to avoid flagging as spam.

If you want to use it, just add the following to your .emacs:

(defun wl-draft-clean-mail-address (address)
  (replace-regexp-in-string "," "" address))
(defun wl-draft-send-to-multiple-receivers (addresses) (loop for address in addresses do (progn (wl-user-agent-insert-header "To" (wl-draft-clean-mail-address address)) (let ((wl-interactive-send nil)) (wl-draft-send)) (sleep-for (random 10)))))
(defun wl-draft-send-to-multiple-receivers-from-buffer (&optional addresses-buffer-name) "Send a mail to multiple recipients - one recipient at a time" (interactive "BBuffer with one address per line") (let ((addresses nil)) (with-current-buffer addresses-buffer-name (setq addresses (split-string (buffer-string) "\n"))) (if (y-or-n-p (concat "Send this mail to " (mapconcat 'identity addresses ", "))) (wl-draft-send-to-multiple-receivers addresses))))

Happy Hacking!


  1. The email was about the birth of my second child, and I wanted to inform all people I care about (of whom I have the email address), which amounted to 220 recipients. 

  2. Naturally this technique could be used for real spamming, but to be frank: People who send spam won’t need it. They will already have much more sophisticated methods. This little trick just reduces the inconvenience brought upon us by the measures which are necessary due to spam. Otherwise I could just send a mail with 1000 receivers in the BCC field - which is how it should be. 

  3. It only needs one careless friend, and your connections to others get tracked in facebook and the likes. For more information on Facebook, see Stallman about Facebook

  4. Sure, there are also template mails and all such, but learning to use these would consume just as much time as extending emacs - and would be much less flexible: Should I need other ways to transform my mails, I’ll be able to just reuse my code. 

Deep Packet Inspection ist immer falsch

→ Kommentar zu einem Kommentar bei dem Artikel auf Netzpolitik, der beschrieb, dass deep packet inspection in Deutschland bereits genutzt wird: „Der Unterschied zwischen Internet in Diktaturen und Deutschland ist eine Konfigurationsdatei

Iteratoren als Filter

Für meine Plotroutinen brauche ich oft Funktionen, die eine Liste an Messwerten durchgehen und nur diejenigen zurückgeben, die einem bestimmten Kriterium entsprechen. Wenn dabei die Anzahl der Messwerte in die Millionen geht, kann alleine schon die Liste der ungefilterten Messwerte den Arbeitsspeicher des Rechners sprengen.

Ich könnte jetzt einfach eine Funktion schreiben, die alle Werte liest, filtert und nur die Relevanten zurückgibt.

Das könnte dann etwa so aussehen:

Ohrlöcher für Kinder?

Die Taz fragt als Reaktion auf eine Klage von Eltern gegen ein Tattoo-Studio im aktuellen Streit der Woche, ob es OK ist, wenn Kinder Ohrlöcher gestochen bekommen.

Ich habe selbst ein Ohrloch. Meine Eltern haben mir erlaubt, es mir stechen zu lassen, als ich noch im Kindergarten war, und ich war jahrelang glücklich damit.

Beschneidung und Sexualität: „Die sensible Leichtigkeit war verschwunden – und kam nie zurück“

Niels Juel hat sich mit 18 beschneiden lassen. Er berichtet in der Taz von seinen Erfahrungen in den 30 Jahren danach:

Mit meiner Vorhaut war auch das überschäumende, sprudelnde Gefühl beim Orgasmus verschwunden.

am größten war der Unterschied, wenn Miriam auf eine Reise südlich des Äquators ging. Da fehlten plötzlich einige – viele – Empfindungen.

Weil die Eichel nun ungeschützt war und ich weniger reizbar, war der sanfte, langsame Sex von da an Geschichte.

…als ob nicht mehr mein ganzer Körper im Spiel, eine große Freude verschwunden war.

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