Unter Reichen Leuten geht der Spruch um „die erste Million ist die schwerste“. Dieser Spruch zeigt deutlich wie kein weiterer den zentralen strukturellen Fehler unseres aktuellen Wirtschaftssystems, führt aber auch zu möglichen Lösungen.
Wenn die erste Million die schwerste ist, bedeutet das, dass jemand, der eine Million hat, leichter einen weiteren Euro verdienen kann, als jemand, der keine Million hat.
Nennen wir sie mal Herrn M. und Herrn A..
Diese Frage wollte ich im CSI auf der Podiumsdiskussion mit Sven Giegold über Chancen zivilgesellschaftlicher Einflussnahme im Finanzsektor stellen, aber ich habe sie nicht so klar formuliert bekommen, wie ich das wollte.
Prof Anheier hat auf der Podiumsdiskussion bereits angerissen, dass uns in der Wirtschaft positive Visionen fehlen, so dass Mobilisierung schwierig ist.
Die Medienunternehmen waren früher sinnvoll, weil sie
Das erste kann das Internet heute besser.
Für das Zweite degegen können sie immernoch sinnvoll sein: Sie filtern das riesige Angebot für mich, so dass ich nicht von der schieren Masse erschlagen werde.
Ich nutze nun das Mikrobezahlsystem Flattr (video). In Flattr zahlt jeder Flattrer einen festen monatlichen Betrag (flatrate), der dann an die Schöpferinnen der Inhalte verteilt wird, bei denen er im jeweiligen Monat auf den Flattr-Knopf gedrückt hat.
Sowohl die Wirtschaftskrise als auch die Ölpest sind Katastrophen, die viele Menschen ins Unglück stürzen. Es gibt aber einen zentralen Unterschied zwischen ihnen: Die Wirtschaftskrise würde verschwinden, wenn alle Menschen aufhören würden daran zu glauben, dass den Profiteuren der Krise ihr Geld wirklich gehört. Die Ölpest schert sich nicht darum, was wir glauben.
Some thoughts1 on how the humble Indie Bundle managed to get more than 1.25 Million Dollars2 in one and a half weeks — more than one quarter of that from GNU/Linux users.
Originally written as comment to Why Games don't get ported to Linux...A game dev speaks. ↩
Stats directly from the Website of the Humble Indie Bundle. ↩
Gerade hat eine Gruppe kleiner Spielehersteller durch das Humble Indie Bundle mit dem „Zahl soviel du willst“ Modell in nur einer Woche eine Million Dollar verdient – und veröffentlichen jetzt von vieren der Spiele den Quellcode als freie Software.
Sie zeigen damit deutlich, welche neuen Möglichkeiten das Internet bietet, wenn man es schafft, andere für sein Projekt zu begeistern.
-> written in reply to Bogus Copyright Claim Silences Yet Another Larry Lessig YouTube Presentation on techdirt.
This shows painfully how the powers are currently distributed.
<5% of the people have >90% of the resources, so they have more influence on the media which then influences which people are elected into positions of power, and then these elected pass laws which shift more power towards the <5%.
-> Antwort auf eine Belegung der Arbeitslosen- und Stellenzahlen in den heise.de-Foren:
Carsten001 schrieb am 17. November 2009 00:43
> Woher die Zahlen? Na die offiziellen Zahlen. ...
> Also für sie nochmal zusammengerechnet 3,7+5,2+2,1+1,2=12,2 Mio. ...
> Offene Stellen gemeldet,je nach Monat zwischen 700.000-800.000
> Quellen sind Agentur für Arbeit und diverse Medien(offziell). ...
> Aber ich mach wohl die Mühe für umsonst
Nö - schließlich lesen das auch andere, und für mich ist die Belegung der Zahlen verdammt interessant! Danke!
Die Lösung weniger (bin anderer Meinung :) ), aber die Zahlen sagen klar: Es gibt nur für jeden 15. Arbeitnehmer eine Stelle.
Geschrieben zu "Nackter Stahl geht gegen Prometheus Games vor!" von Würfelheld.
Wirtschaft ist immer Krieg - und zwar genau so intensiv, wie es die "Kunden" erlauben.
Solange nämlich jemand mit noch härteren Bandagen kämpfen kann, ohne dass die Kunden abspringen, wird das jemand tun, weil es ihm einen Vorteil bringt. Und damit hat er einen Vorteil.
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