→ Geschrieben auf heise.de.
Sowohl in BSD-Lizenzen als auch in der GPL steht „die Lizenz dieses Teils muss erhalten bleiben“.
BSD Lizenzen sagen „mach was du willst, lass nur hier den Lizenzheader drin.“
Die GPL sagt „mach was du willst, aber du musst das was du daraus machst unter die gleiche Lizenz stellen.“
(das war die Kurzform - der Rest sind rechtlich notwendige Details um das zu ermöglichen)
Wenn ich etwas veröffentliche, dann unter der GPL, denn wenn jemand von meiner Gratisarbeit profitiert, um etwas eigenes zu schaffen, dann will auch ich wieder von dem profitieren, was er daraus erstellt.
Und da potenziell hunderte von Leuten daran arbeiten (siehe Wikipedia), genügt ein "ich will dann auch" nicht, sondern muss ersetzt werden durch "jeder Nutzer hat die gleichen Rechte wie der ursprüngliche Autor".
Bei der GPL stehen sich alle Autoren auf Augenhöhe gegenüber. Jeder hat die gleichen Rechte. Das nennt sich dann „freie Werke“ – sie sind frei und sie bleiben frei.
Bei BSD Lizenzen stellen sich die Autoren als Schenker hin, die am Ende oft die Gelackmeierten sind, weil viele Leute nichts zurückgeben. Das nennt sich "vogelfreie Werke" - sie sind vogelfrei und jeder kann sie einfach nehmen.
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